Zum Inhalt

Vom Microsoft Surface Laptop, Macbooks und wie ich Linux Laptops zu schätzen gelernt habe

Eigentlich weiß ich gar nicht wo bzw. wann ich anfangen soll. Vllt. 2011, also das Jahr in dem ich meinen letzten Macbook Pro gekauft habe. Den habe ich übrigens immer noch im Betrieb. Im Verlauf der nächsten drei Jahre habe ich das Gerät, dann ein wenig modifiziert. Ganz klassisch:

  • mehr Arbeitsspeicher
  • CD Laufwerk ausgebaut und durch eine Festplatte ersetzt
    • das war allerdings auch eine Interessante Erfahrung. Ich habe nämlich versucht eine 1TB große Platte an Stelle des Laufwerks einzubauen. Ging halt nicht. Die technischen Spezifikationen bekomme ich jetzt nicht mehr zusammen, jedenfalls unterstützte das Laufwerk Interface (IDE?) max. 300GB große Laufwerke. Es folgte ein Plattenkarussell. Die kleine original Platte an das CD-Laufwerkinterface angeschlossen, die große Platte an die Stelle der kleinen und … schwups hatte das Macbook 1.3TB Festplattenspeicher, SSD natürlich.

Irgendwann kam dann Microsoft mit dem Surface Laptop um die Ecke. und mein Wunsch nach einem papierlosen Büro wurde neu entfacht. Also legte ich mir so ein Surface Teil zu, natürlich in der max. Ausstattung. Und ich hatte eine tolle Zeit damit: schnell, bequem, flexibel und in der Tat reduzierte ich damit die Nutzung meines Druckers. Leider wurde das Geräte mit jeden Update langsamer. Vor allem nach den Updates zu den Prozessor-Security-Patches ist die Performace eingebrochen. Naja und am Ende habe ich dann geschafft eine Tasse Tee auf das Gerät zu kippen… ist noch nicht so lange her und ich suche noch nach einem Weg die Tastatur von dem Bildschirm zu lösen. Leider geht es nur, wenn die Tastatur Strom bekommt. Was nach meiner Teeweihe leider nicht mehr geht. Aufschrauben kann man an dem Gerät auch nichts: es ist alles verklebt (s. ifixit Bericht zu Surface Laptop 1).

Kein Apple Laptop/Computer mehr

Für mich persönlich würde ich kein Laptop/Computer mehr kaufen, weil:

  • die neue MacBook Tastatur ist ein Graus. Wie Menschen damit arbeiten können ist mir ein Rätsel. Dazu gehört im Übrigen auch die besagte super moderne Touchbar. Rein rational gesehen, wäre ein Touchbildschirm praktischer: man muss sich nicht an ein neues sich ständig änderndes Layout gewöhnen und flexibler wäre die Lösung auch alle mal. Aber … dann würde man nicht so viele iPads verkaufen können. Das ist eine Verschwörungstheorie von mir
  • die Erweiterbarkeit ist bei neuen Geräten nicht gegeben, soweit ich weiß ist MacPro die einzige Ausnahme. Und man kann heute die Lebensdauer eines Computers mit einer größeren/neueren Festplatte und etwas mehr Arbeitsspeichers enorm verlängern. Mein MacBook Pro aus 2011 Produktion ist ein Beispiel dafür
  • Die Obsoleszenz ist mit dem Betriebssystem eingebaut: den alle fünf Jahre (aus dem Bauch heraus geschätzt) wird eine Produktlienie aus dem Support rausgeworfen. Meistens mit der Behauptung, dass die Hardware nicht ausreicht um die ganzen tollen neuen Features zu unterstützen. Es wäre ehrlich gewesen zu schreiben: Wir von Apple wollen wieder Geld von dir lieber Kunden sehen.

Kein Microsoft Laptop mehr

Solange Microsoft zusammengeklebte Laptops produziert, also weder erweiterbar noch reparierbar, kommt ein Kauf für mich nicht mehr in Frage.
Ich bin irgendwie immer wieder enttäuscht, dass MS den Ansatz nicht verfolgt hat die Surface Laptops partiell aufzuwerten. Eine Tastatur mit mehr Speicher oder größerem Accu oder besseren Grafikkarte oder… mehr Schnittstellen, wäre ein guter Grund bei dem Gerät und damit als Kunden von MS zu bleiben.

Welche Alternativen hätte man also

Ein Linux Laptop.
Wenn man ausschließlich Büroarbeiten auf dem Laptop erledigt, dann kann man heute auf Microsoft Office Produkte verzichten. Mit Office 365 lässt sich nämlich auch im Browser arbeiten.
Für Entwickler sollte Linux sowieso die erste Wahl sein, obwohl man MS zugestehen muss, dass die neuen Windows Versionen immer entwicklerfreundlicher werden.
Ok, für Zocker ist Linux nicht optimal. Wer unter Linux zocken will, muss schon viel Leidenschaft für Linux aufbringen.
Es bleibt also die Frage, wo man die Hardware kaufen soll.
Die großen Hersteller wie Lenovo oder Dell haben Ubuntu als eine Alternative zu Windows entdeckt. Man muss zwar ein wenig suchen um die Geräte auf den Seiten der Hersteller zu finden, aber die existieren (ist also keine Ubuntulegend). Alternativ zu den Großen sind in den letzten Jahren kleinere Hersteller auf den Linuxzug aufgesprungen, die da wären system76 oder puri.sm
In der teureren Kategorie der Gerät findet man Laptops, die sich auch sowohl um Festplatten als auch Arbeitsspeicher erweitern lassen.

Published inUncategorized

Schreibe den ersten Kommentar

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.